Die Künstlersozialkasse ein "muss" für professionelle Künstler*innen

DIE KÜNSTLERSOZIALKASSE

 

Seit Februar 2015 bin ich als professionelle Künstlerin in der Künstlersozialkasse. Das heißt ich habe seitdem einen "Arbeitgeber", der die Hälfte meine Kranken,- Pflege- und Rentenversicherung bezahlt. Die Beitragshöhe berechnet sich nach dem Einkommen. 

Insgesamt hat es ein halbes Jahr gedauert, bis ich den Bescheid bekommen habe, das ich in der Künstlersozialkasse aufgenommen wurde. Rückwirkend wurden mir alle Beiträge angerechnet, die ich ab Bewerbungsbeginn schon bezahlt hatte: U.a. die Krankenversicherung. Renten und Pflegeversicherungen musste ich dann noch nachzahlen. Es war eine riesige Erleichterung, dass es geklappt hat und ich habe mich auch gleich für die Techniker Krankenkasse entschieden. Bei der Wahl war ich frei. Ich habe sehr viel gelesen und es hat sich bis dato auch bestätigt, dass die TK die absolut richtige Wahl war. 

Für die Künstlersozialkasse musste ich einige Formulare ausfüllen, die man sich Online runterladen kann. U.a. musste ich beweisen, dass ich meine Kunst verkaufe und dass ich keine "Unikate" herstelle. Dafür habe ich Fotos von meinen Werken und einige Rechnungen eingereicht. Auch habe ich meine Homepage und Verzeichnisse vorgelegt mit denen ich bewiesen habe wo überall meine Kunst im Netz zu finden ist und das ich eine ernst zu nehmende Künstlerin bin. Ich kann nur jedem Künstler raten es zu versuchen in der KSK aufgenommen zu werden. 

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